Report of the infirmary of Phaung Daw Oo School

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Seit Anfang April leistet die √Ąrztin Frau¬† Mandy J√∂rschke an der Krankenstation der PDO Freiwilligendienst.

In einer Mail (die wir leicht √ľberarbeitet haben) an Frido Woll und Franz-Josef Gerner berichtet sie von ihrer Arbeit:

Ich war in den letzten Tagen durch einen sehr hartn√§ckigen Magen-Darm-Infekt total au√üer Gefecht gesetzt und musste das Bett h√ľten.
Trotzdem, ich habe eine gute Zeit in Mandalay. Meine Dienste in der Klinik habe ich mittlerweile auf die Sprechstunden von Dr. Khaing und Dr. Tin Shein abgestimmt. Wie sie wissen, sprechen beide sehr gut Englisch und so k√∂nnen wir uns gut verst√§ndigen und zusammenarbeiten. An den Vormittagen, an denen Dr. Khaing anwesend ist, arbeiten noch zwei freiwillige burmesische √Ąrztinnen in der Klinik, deshalb ist es ganz sch√∂n voll und es bleibt leider nicht allzu viel Platz f√ľr selbstst√§ndige Arbeit. Daf√ľr besprechen Dr. Khaing und ich alle interessanten F√§lle gemeinsam. Am meisten freue ich mich √ľber die Zusammenarbeit mit Dr. Tin Shein, welcher f√ľr mich √ľbersetzt und mir viel freie Hand bei der Bearbeitung der meisten F√§lle l√§sst. Da die Temperaturen gerade bis auf √ľber 40¬įC klettern und deshalb am Nachmittag etwas weniger Patienten vorbeikommen, nutze ich die Zeit und unterrichte zus√§tzlich an zwei bis drei Nachmittagen in der Woche die Krankenschwestern in Anatomie und ein paar h√§ufigen Krankheitsbildern (Hepatitis, Tollwut, Dengue, Tuberkulose …), was mir sehr viel Spa√ü bereitet. Anatomie f√§llt den j√ľngeren Krankenschwestern, die nicht so gut Englisch sprechen, etwas leichter, da sie anhand der Bilder nat√ľrlich viel ableiten k√∂nnen. Um auch ein paar der wichtigsten Fakten √ľber die Krankheitsbilder zu verstehen, bitte ich meist die √§lteren Krankenschwestern f√ľr die J√ľngeren ins Burmesische zu √ľbersetzen, was gut klappt. Die √§lteren Krankenschwestern haben bereits etwas Wissen und sprechen relativ gutes Englisch.
In der nächsten Woche werde ich gemeinsam mit U Ko Ko vom Golden Mandalay nach Amanapura fahren und das Kloster, in welchem er aufgewachsen ist, und die Ambulanz besuchen. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Und vielleicht klappt es auch noch, dass ich mit Moe Moe nach Mingun fahre.

Meine Arbeit bereitet mir viel Freude und ich hoffe sehr, dass auch ein paar Fr√ľchte dabei entstehen‚Ķ..