Aktuell läuft der 11. Durchgang unseres Projektes TEAMS. Einheiten von jeweils 2 Monaten machen den Kern der TEAMS-Arbeit aus. Darüber hinaus reagieren die Experten um Zin Maung ständig auf den Bedarf vor Ort. Sie arbeiten die bisherigen Erfahrungen ein und verbinden dies mit neuen Erkenntnissen aus universitärer Lehre. Darüber wollen wir Sie in diesem Text informieren.
Im letzten Quartal 2025 wurden folgende zusätzliche Maßnahmen durchgeführt:
Dieses neue Schulungsprogramm richtet sich an erfahrene Lehrer (2 Monate reguläre TEAMS-Ausbildung abgeschlossen) und an ehemalige TEAMS-Absolventen. Dauer einen Monat, 2 Trainings pro Woche, 18 Teilnehmende mit Abschluss.
Intensivschulung zu Unterrichtsplanung, 2 Tage, 28 Teilnehmende, sehr ermutigendes Feedback für die Organisatoren und Durchführenden
gezielt entwickelt für junge Lehrer zu Beginn ihrer Unterrichtstätigkeit, Konzentration auf effektive Sprachlehrmethoden und Unterrichtsstrategien, 19 Teilnehmende erfolgreich abgeschlossen
Zwei Lehrerinnen hatten das Risiko auf sich genommen, diese entlegenen Schulen zu erreichen, um dort zu arbeiten. Berichtet wird uns von extremen Schwierigkeiten, überhaupt dort hinzukommen: Transportprobleme, allgemeine Sicherheitslage, ständige Kontrollen durch Militär, Zwangsaufenthalte über Nacht. Die entsandten Lehrer haben durchgehalten und vier Wochen, täglich 7 Stunden, vor allem mit (313) Kindern gearbeitet, die aus ihren Heimatregionen vertrieben worden waren.
Diese Maßnahmen werden inzwischen nicht mehr im Detail mit uns abgesprochen – weil es nicht mehr nötig ist! Die Organisatoren von TEAMS arbeiten mittlerweile so professionell und selbstständig, dass der Förderverein hier ein ganz wichtiges Ziel seiner Arbeit als erreicht ansehen kann: Wir helfen soweit, dass die notwendige pädagogische Arbeit von den Betroffenen selbst organisiert werden kann. Hilfe zur Selbsthilfe!