Aktuelles aus unserer Arbeit

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der in Myanmar (Burma), einem der ärmsten Länder der Welt, die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen fördert.

Es werde Licht - Dank der Unterstützung von H. Pakulla

"In der Dunkelheit erstrahlt ein Licht". Während dieser schöne Satz in unserem Kulturkreis eher religiöse oder spirituelle Bedeutung genießt, ist es für unsere Arbeit in Myanmar wörtlich zu nehmen. Ermöglicht wurde dies durch eine großzügige Spende, die uns H. Karl Heinz Pakulla gemacht hat. Statt persönlicher Geschenke erbat er Spenden für unsere Projekte. Und eines ist neben der Versorgung mit Lebensmitteln dieses Solar-Projekt. Solche Zuwendungen ermöglichen uns (Help-Myanmar e.V.), auch unter den schwierigen Bedingungen der Militärdiktatur konkrete, wenn auch kleine Schritte in Richtung nachhaltiger Entwicklung zu gehen.

Verwendung der Spende

Mit dem Geld werden sechs neue Off-Grid-Solaranlagen angeschafft. Diese Systeme dienen der Beleuchtung und dem Laden von elektronischen Geräten wie Mobiltelefonen oder kleinen Computern. Damit wird die Lebensqualität deutlich verbessert, wo ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz nicht möglich ist, oder weil es in Mandalay und Umgebung häufig zu Stromabschaltungen kommt.

Funktionsweise einer Off-Grid-Solaranlage

Eine Off-Grid-Solaranlage arbeitet unabhängig vom zentralen Stromnetz. Sie besteht aus:

- Solarmodulen, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln.
- Batterien, die den erzeugten Strom speichern, sodass auch nachts oder bei schlechtem Wetter Energie verfügbar ist.
-  Ladereglern und Wechselrichtern, die den Stromfluss steuern und für die sichere Nutzung sorgen.

So entsteht eine zuverlässige, saubere und kostengünstige Energiequelle, die direkt vor Ort genutzt werden kann. Exakt diese kleine Solaranlage wurde von dem Spendengeld bezahlt.

 

In der Vergangenheit wurden ähnliche Off-Grid-Solaranlagen bereits erfolgreich eingesetzt. Es fing vor rund 15 Jahren mit sogenannten Solar-Laternen an. Der Technische Dienst der PDO hat größere und leistungsfähigere Anlagen gebaut, die in Schulen, auf Ground I für Licht am Abend und in der Nacht sorgten. Und jetzt sind diese Systeme soweit gediehen, dass man sie im Handel zu erschwinglichen Preisen kaufen kann: Für etwas mehr als 100 Euro pro System. In ländlichen Gemeinden ermöglichen sie Kindern das Lernen am Abend, da Klassenzimmer und Häuser beleuchtet werden können. Außerdem können Dorfbewohner ihre Mobiltelefone laden, was die Kommunikation und den Zugang zu wichtigen Informationen verbessert. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie Sonnenenergie nachhaltig genutzt werden kann, um Bildung, Sicherheit und auch ein wenig wirtschaftliche Prosperität zu fördern.

 

Da wir zur Zeit nicht vor Ort arbeiten können, ist unser Wirkungskreis auf "Wohltätigkeit" beschränkt. Technische, pädagogische Ausbildung, Lehrerbildung in größerem Ausmaß können wir der politischen Verhältnisse wegen nicht leisten. Seit dem Militärputsch im Jahre 2022 haben wir es dank der Hilfe vieler SpenderInnen trotzdem geschafft, zumindest eine kontinuierliche Grundversorgung sicherzustellen. Das soll auch so bleiben.

Bereits in einem früheren Beitrag schrieben wir:
Ihre Idee zählt

Vielleicht steht auch bei Ihnen bald ein besonderer Anlass an: ein Geburtstag, ein Jubiläum. Warum nicht diesen Moment nutzen, um Hoffnung zu schenken? Anstatt Dinge zu verschenken, die oft nicht mehr gebraucht werden, können Sie mit einer Spendenaktion im Familien- oder Freundeskreis viel bewirken.

Wir unterstützen Sie gerne dabei!

👉 Für weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten klicken Sie bitte hier:

Vielen Dank an Karl Heinz Pakulla für die tolle Idee und Hilfsbereitschaft!

Sie zeigt, wie wir mit kleinen Gesten viel erreichen können.

7. Januar 2026 Karl Bruch;  Alle Fotorechte bei Help-Myanmar e.V.


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